Mit Ausdauersport zur Problemzonenbekämpfung

joggingJeder Mensch hat so seine Problemzonen. Bei den einen sind es die Oberschenkel, bei anderen der Bauch. Dabei sind nicht nur Frauen von diesem Phänomen betroffen, auch Männer schämen sich zum Teil für ihre nicht ganz so durchtrainierten Körperregionen. Mitunter kann dies sogar zu ernsthaften psychischen Problemen führen. Doch mit Sport und vor allem Ausdauertraining und der richtigen Ernährung hat es jeder Mensch selbst in der Hand, etwas für seine Figur zu tun. Was das Problem mit den Problemzonen ist und wie diese richtig angegangen werden, beantwortet dieser Ratgeber.

Bauch, Beine, Po – die Problemzonen der Frau
Fast jede Frau, die in einem Fitnessstudio angemeldet ist, hat gewiss schon einmal das klassische Bauch-Beine-Po-Training absolviert, um ihre Problemzonen anzugehen. Leider fehlt vielen aber das Wissen, wie sich Training wirklich auf den Körper auswirkt. Eine Umfrage des britischen Marktforschungsinstituts Mintel zeigte, dass Frauen sich in der Tat am meisten vor diesen drei Körperregionen fürchten.

  • 69 Prozent befürchten zu viel Fett auf den Hüften und an der Taille
  • 48 Prozent aller Frauen sehen ihre Oberschenkel und Beine als Problemzone an
  • 39 Prozent sind mit ihrem Hintern unzufrieden

Doch warum ist das eigentlich so? Ist es wirklich Fakt, dass Frauen ihre Fettpolster vornehmlich an den Beinen und Bauch ansetzen? Zumindest zum Teil stimmt dies. Es ist bei jeder Frau genetisch und hormonell bestimmt, wie schnell sie Fett ansetzen und wo dies der Fall ist. Bei den meisten Frauen sind der Bauch, die Beine und der Po am meisten betroffen.

Partielle Fettreduktion ist nicht möglich
Ein Irrglaube ist es leider, dass durch gezieltes Muskeltraining das Fettdepot an bestimmten Körperregionen gesenkt werden könne. Eine partielle Fettreduktion ist grundsätzlich nicht möglich. In der Regel bemerken Frauen, Männer aber auch, ihre Gewichtsabnahme erst an den Stellen, an denen sie dies eigentlich gar nicht möchten, vornehmlich im Gesicht oder an der Brust. Steuerbar ist dies leider nicht.

Die besten Ergebnisse, damit die Problemzonen schnell zu Vorzeigezonen werden, ist ein Mix aus Kraft- und Ausdauertraining, wie auch auf www.sixpack.at hier beschrieben wird, und der richtigen Ernährung. Durch den hohen Energiebedarf beim Training wird das Körperfett permanent reduziert. So kommt auch der lang ersehnte Sixpack zum Vorschein, den jeder Mensch von Geburt an besitzt, der aufgrund der Fettüberlagerung aber bei vielen nicht zu sehen ist. Häufiges Bauchtraining hilft also nicht beim Sixpack, viel Ausdauertraining und die Reduktion von Körperfett allerdings schon.

Besseres Aussehen durch straffes Gewebe
Eine Straffung des Gewebes erfolgt, indem der Muskel im Ruhezustand bereits eine gewisse Grundspannung vorweist. Regelmäßiges Krafttraining ist hierfür das beste Mittel. Allerdings ist es nur möglich, den Muskel zu straffen, Fettdepots werden durch Krafttraining nicht „geglättet“ und die Fettdepots unter der Haut, die sich bei vielen Frauen als Cellulite äußern, verschwinden hierdurch auch nicht.

Ausdauertraining ist also das Mittel zum Erfolg. Zusammen mit einem regelmäßigen Krafttraining wird zudem die Durchblutung der Muskeln gefördert, was die Temperatur erhöht, Stoffwechselabfallprodukte aus dem Körper spült und somit das ästhetische Gesamtbild optimiert sowie gesundheitliche Nebenbeschwerden wie Verspannungen lösen kann.

Bild: ShareHows.com, flickr.com

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