Starkes schwitzen

Schwitzen ist eine Schutzfunktion vom Körper, um die Körpertemperatur auch bei warmem Wetter oder bei sportlicher Betätigung konstant zu halten. Zu starkes Schwitzen kann jedoch zur Krankheit werden. Man spricht hierbei von Hyperhidrose. Sie kann an bestimmten Körperpartien auftreten oder am gesamten Körper.

Wir schwitzen aufgrund unserer Schweißdrüsen. Je mehr Schweißdrüsen wir besitzen und desto stärker diese ausgeprägt sind, umso mehr schwitzen wir. Insbesondere lassen sich an den Achseln, an den Händen, am Rumpf oder an den Füßen relativ viele Schweißdrüsen finden, sodass zumeist hier ein übermäßiges Schwitzen auftritt. Oftmals leiden die Betroffenen an verschiedenen Kombinationen wie z.B. das Schwitzen an Hände und Füße oder Achseln und Hände. Während Menschen normalerweise ca. 0,5 Liter pro Tag schwitzen, können Betroffene mehrere Liter pro Tag schwitzen.

Die Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich. Übermäßiges Schwitzen kann durch Krankheiten wie Diabetes oder einer Schilddrüsenüberfunktion, durch Allergien oder durch Hormonschwankungen bewirkt werden. Kann man in diesen Fällen die Ursachen bekämpfen, kann das übermäßige schwitzen geheilt werden. Im Gegensatz dazu steht das starke Schwitzen, welches durch eine zu hohe Stimulation des Sympathikus herbeigeführt wird. Da die genauen Ursachen nicht bekannt sind, ist diese Art schwerer zu behandeln. Betroffene können deshalb nur zu einem Deo oder Antitranspirant greifen, um das Problem einzudämmen. Auch ein operativer Eingriff ist möglich, um das „excessive sweating“ zu bekämpfen. Derartige Schritte sollten aber genausten bedacht werden. In jedem Fall sollte man sich medizinischen Rat holen, damit man eine möglichst genaue Diagnose hat.

 

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